Das Transferprojekt «Mein Weg – unser Netz» bringt erprobte Beteiligungsmethoden in die kommunale Fusswegnetzplanung. Gemeinden werden dabei unterstützt, Lücken, Barrieren und Wunschlinien im Fussverkehr systematisch zu erfassen und gemeinsam mit der Bevölkerung in tragfähige, qualitätsvolle Planungen zu überführen – effizient, praxisnah und politisch breit abgestützt.
Mit dem Programm «Modellvorhaben nachhaltige Raumentwicklung» unterstützt der Bund innovative Projekte. Die Übertragung der Erkenntnisse in andere Gemeinden und Regionen erfolgte jedoch bisher zu wenig. Mit der Massnahme «Transfer» unterstützt der Bund deshalb abgeschlossene Modellvorhaben, um ihre Erfahrungen im Rahmen einer Testphase (2025–27) auf andere Gebiete zu übertragen.
Das Modellvorhaben «Mein Weg – unser Netz», das von 2020 bis 2024 durchgeführt wurde, hatte zum Ziel, in der Regio Frauenfeld vergessene und verschwundene Wege wieder zu aktivieren und zu dokumentieren. Um das wertvolle Alltagswissen der Bevölkerung systematisch in den Prozess einzubeziehen, war der partizipative Einbezug der Bevölkerung integraler Bestandteil des Vorgehens.
Im Rahmen eines Transferprojektes sollen nun das Vorgehen und die Methoden des Modellvorhabens übertragen und angewendet werden, mit dem Ziel, andere Gemeinden dabei zu unterstützen, qualitativ hochwertige Fusswegnetzpläne zu erarbeiten – praxisnah, partizipativ und beschleunigt. Denn viele Gemeinden verfügen über keinen eigenständigen oder nur über einen unzureichenden Fusswegnetzplan.
Die partizipative Vorgehensweise macht Lücken, Barrieren und «vergessene Wege» sichtbar und nutzbar. Ziele sind: Sensibilisierung für Gesundheit und Bewegung, Erfassung von Schwachstellen und Wunschlinien sowie die Integration der entwickelten Beteiligungsmethoden in den formellen Planungsprozess einer Fusswegnetzplanung.
Methodenvielfalt ist Pflicht. Anwendungsbeispiele sind:
Nutzen für die Gemeinde: