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Zu Fuss unterwegs

Zufussgehen ist die ursprünglichste Form der Mobilität und ein Menschenrecht. Zu Fuss unterwegs zu sein, bedeutet Lebensqualität und Lebensfreude. Zufussgehen ist die gesündeste Art, sich fortzubewegen. Wer täglich zu Fuss unterwegs ist, bleibt gesund und aktiv bis ins hohe Alter. Für Kinder und ältere Leute ist die tägliche Bewegung besonders wichtig.

Zufussgehen kostet nichts und ist doch unbezahlbar. Es benötigt keinerlei Treibstoff und ist somit klimaneutral. Zufussgehen ist zudem erlebnisreich und sozial. Fussgänger und Fussgängerinnen sind zahlenmässig die Stärksten im Verkehr: Jeder ist auch Fussgänger, und sei es nur für den Weg zum Parkhaus oder zur Haltestelle des öffentlichen Verkehrs. Schweizerinnen und Schweizer sind täglich durchschnittlich 31 Minuten zu Fuss unterwegs (Mikrozensus 2010), in den grossen Städten noch länger. Das Zufussgehen soll deshalb als wesentlicher Teil einer modernen, multimodalen Mobilität anerkannt werden.

Fussverkehr Schweiz tritt für eine Verkehrspolitik und ein Strassenverkehrsrecht ein, welche die Interessen der Zufussgehenden stärker wahrnehmen. Allzu oft ist das oberste Ziel der Verkehrsplanung die Verflüssigung des motorisierten Verkehrs; der Fussverkehr geht dabei vergessen. Fussverkehr Schweiz nimmt Einfluss auf nationale Aktivitäten, bringt sich aber nach Möglichkeit auch bei regionalen und lokalen Verkehrsprojekten ein.