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Infrastruktur

Fussverkehr Schweiz setzt sich für eine sichere und attraktive Infrastruktur für das Zufussgehen ein. Fussgängerinnen und Fussgänger müssen eine Strasse, die ihren Weg unterbricht, sicher überqueren können, und sie müssen sich auf Flächen, die für sie vorgesehen sind, wohl fühlen.

Letzteres kann zum Beispiel durch eine Verminderung der Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs auf Tempo 30 oder 20 (Begegnungszone) erreicht werden. Bei diesen Verkehrsregimes können Zufussgehende die Strasse überall queren, in der Begegnungszone sogar mit Vortritt. Kommt es in verkehrsberuhigten Bereichen mit Tempo 30 oder 20 zu einem Unfall mit Fussgängerbeteiligung, sind die Folgen signifikant weniger schwer als auf Strassenabschnitten mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Verkehrsberuhigungsmassnahmen haben ausserdem einen nicht unerheblichen Einfluss auf Lärmimmissionen. Fussverkehr Schweiz fördert die Verkehrsberuhigungen aktiv. In den meisten Fällen müssen Massnahmen an der Infrastruktur die Verkehrsberuhigung begleiten.

Zahlreiche infrastrukturelle Mittel sind möglich, um das Leben für Fussgängerinnen und Fussgänger einfacher zu gestalten:

  • Die Querungen: Zufussgehende brauchen angemessene Querungshilfen, um befahrene Strassen sicher queren zu können, zum Beispiel Fussgängerstreifen.
  • Die Trottoirs: Das Trottoir garantiert den Fussgängern einen geschützten Raum entlang befahrener Strassen, wo sie sich frei, komfortabel und sicher bewegen können. Sie dürfen auf den Trottoirs nicht von Fahrzeugen, auch nicht von Velos, bedrängt werden.
  • Massnahmen zur Senkung der Geschwindigkeit: Es ist generell nötig, bauliche Massnahmen zu prüfen, damit die signalisierte Geschwindigkeit eingehalten wird. Die geläufigsten Massnahmen sind Einfahrtstore, Verengungen, Horizontal- und Vertikalversätze.
  • Unterhalt und Barrierefreiheit: Eine gute Infrastruktur muss frei von Stolperfallen sein, regelmässig gereinigt und gut unterhalten werden.

Fussverkehr Schweiz sorgt dafür, dass solche Massnahmen professionell geplant und realisiert werden, damit Zufussgehende in der ganzen Schweiz auf ein qualitätsvolles Fusswegnetz zählen können.